Der BUND OV Rosbach lebt - seit 30 Jahren

seit über

30 Jahren

BUND in Rosbach


Liebe Besucher unserer Homepage,

der BUND Ortsverband Rosbach vor der Höhe möchte sich Ihnen vorstellen.

Auf unserer Homepage wird immer einiges Aktuelles über uns zu lesen sein. Wir werden von Aktionen berichten und auf kommende Termine hinweisen. Seien Sie gespannt - und schauen Sie doch öfters mal bei uns herein!!!

Schreiben Sie uns, wenn Sie Anregungen, Ideen, Fragen usw. haben - an info@bund-rosbach.de.

Ihr BUND OV Rosbach vor der Höhe


Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V. ist entsprechend §3 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes eine vom Bundesumweltamt anerkannte Umwelt- und Naturschutzvereinigung

Frühjahrsputz mit gutem Gewissen, Foto: Lynn Anders (BUND Hessen)

Informatives:

NEU: BUND Rosbacher Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2021 und Antworten der angeschriebenen Parteien/Bündnissen in Rosbach 

Noch wenige Tage bis zur Kommunalwahl 2021, deren Ergebnis darauf Einfluss nimmt, wie in den nächsten Jahren in Rosbach politisch entschieden wird. Wer noch nicht gewählt hat und Entscheidungshilfen braucht, findet sie vielleicht hier.

Alle Parteien haben Umwelt-, Natur- und Klimaschutz in ihrem Wahlprogramm. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Ortsverband Rosbach - bestehend aus wahlberechtigten Bürger*innen aus Rosbach - will es genauer wissen. Der BUND Ortsverband Rosbach hat 12 Fragen - sogenannte Wahlprüfsteine - an die zur Kommunalwahl angetretenen Bündnisse, Gruppierungen und Parteien entwickelt und am 08.02.2021 verschickt. Bei der großen Themenvielfalt hat sich der Ortsverband  auf wenige Fragen zum Umweltschutz, kommunalen Klimaschutz, Flächenschutz und zur Verkehrswende, die für Rosbacher*innen interessant sein könnten,  beschränkt.   

Themen sind:

Stopp dem Flächenfraß in Rosbach, 
Ökopunkte für Rosbach,
Nein zu Schottergärten,
Bezahlbarer und ökologischer Wohnraum,
Förderung regenerativer Energie,
Regenwassernutzung,
Konzept zum Erhalt von Streuobstwiesen,
(Saison)Gärten,
Verkehrsberuhigung von Rodheim, 
Wahl-Material aus zertifizierten und nachhaltigen Quellen, 
Kombio/Die Klimakommune,
Naturnaher Kindergarten.

Den Link zu den beim BUND mittlerweile eingegangenen und  teils sehr ausführlichen Antworten findet man hier: https://nc.bund-hessen.net/index.php/s/7f6W9a5BZfsSWJr

Der überparteiliche BUND bedankt sich bei allen Parteien und Bündnissen für ihre Rückmeldung. (US)

NEU: Frühjahrsputz mit gutem Gewissen

Jährlich werden in Deutschland eine Milliarde Euro für Hausputzmittel ausgegeben. Doch viele Reinigungsmittel können umweltschädliche oder gesundheitsgefährdende Chemikalien enthalten. Wer ökologisch und gesundheitlich verträglicher putzen möchte, dem helfen diese Tipps:

Zitronensäure und Essig verdünnt mit lauwarmem Wasser eignen sich für Bad, Küche und Fenster, da ihre Säure als natürlicher Kalklöser wirkt (Hinweis: Nicht auf Naturstein anwenden!). Gegen einen verstopften Abfluss helfen drei bis vier Esslöffel Backpulver mit einer Tasse Essig vermischt. Diese Mischung lässt man ungefähr 30 Minuten einwirken und spült dann mit warmem Wasser nach. Beim Abwasch kann man ebenfalls auf umweltschädliche Spülmittel verzichten: Schmierseife entfernt Fett leicht vom Geschirr. Und Töpfe mit hartnäckigen Speiseresten lassen sich gut durch eine Mischung aus Natron und warmem Wasser reinigen, die in den verschmutzten Töpfen aufgekocht wird.

Wer doch gekaufte Putzmittel bevorzugt, sollte auf das Umweltsiegel „Blauer Engel“ achten. Aber auch diese Reinigungsmittel sollten sparsam eingesetzt werden. Auch in kleineren Mengen erfüllt ein Reinigungsmittel seinen Zweck, belastet aber die Umwelt weniger. Außerdem lässt sich mit mechanischen Mitteln wie Drahtschwamm, Bürste und Saugglocke viel Chemie einsparen.

Weitere Tipps für eine umweltfreundliche Reinigung gibt es hier:


NEU: Insektenschutz: Der blühende Balkon im Frühling

Mit einem blütenreichen Balkon oder einer Terasse kann man auch ohne eigenen Garten zum Insektenschutz beitragen. Frühblühende (Wild-) Blumen und Kräuterarten erleichtern Schmetterlingen, Wildbienen und vielen anderen Insekten die Futtersuche, sobald die ersten warmen Tage kommen.

Frühblüher wie u. a. die Kleine Traubenhyazinthe (Muscari botryoides), Schneeheide (Erica carnea) und Krokusse (Crocus) bieten Wildbienen schon im März Nahrung.

Später im Frühling sind Vergissmeinnicht (Myosotis L.), die Große Gewöhnliche Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris grandis) sowie der Frühlingsthymian (Thymus praecox) gern besucht.

Auf chemische Schädlingsbekämpfungsmittel sollte generell verzichtet werden. Diese schädigen in der Regel nicht nur die „unerwünschten“ Insekten, die für das biologische Gleichgewicht der Natur ebenfalls unverzichtbar sind, sondern auch viele Schmetterlingsarten.

Mehr Informationen und Link zum Downloaden von PDF "Insekten schützen - Eine Anleitung für Haus, Garten und Alltag" unter insekten-schuetzen-eine-anleitung-fuer-garten-haus-und-alltag! (US)


NEU: Einladung Mitgliederversammlung 2021 am 03.03.2021

Der BUND Ortsverband Rosbach lädt am 03.03.2021 um 20:00 Uhr zur Online-Mitgliederversammlung ein. Entsprechend des Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie sind virtuelle Mitgliederversammlungen auch ohne entsprechende Festlegung in der Satzung erlaubt. Telefonische Teilnahme möglich.

Anmeldung durch Mail an jhv2021@bund-rosbach.de oder per Post an BUND Rosbach, Hauptstraße 89b, 61191 Rosbach bis zum 01.03.2021. Zugangsdaten werden danach zugeschickt. (US)

Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
  2. Wahl des/der Protokoll*antin
  3. Protokollverlesung 2020
  4. Verlesung Jahresbericht 2020
  5. Berichte der Schatzmeisterin und der Kassenprüfer
  6. Aussprache zu den Berichten
  7. Entlastung des Vorstands (einschl. Schatzmeisterin)
  8. Beschlüsse über Satzungsänderungsanträge
  9. Beschlüsse über Sachanträge
  10. Verschiedenes/Termine

NEU: Workshop zum Trendthema Schottergärten am 16.01.2021

Ins neue Jahr startete der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Ortsverband Rosbach mit einer Öko- und Nachhaltigkeits-Wunschliste für 2021 – siehe nächsten Punkt.

Ein Punkt in der Liste ist die Aufklärung der negativen Einflüsse bei steinwüstenähnlichen Schotter-(Vor)gärten. Grünflächen sind innerhalb der Siedlungen für die Wohn- und Lebensqualität unverzichtbar. Jedoch weichen private und öffentliche Grünflächen oft öden, insektenunfreundlichen Schottergärten, die jedoch nicht mit Ruderalflächen oder Steingärten zu verwechseln sind, denn diese können wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen darstellen.

In einem vierstündigen Online-Workshop am 16. Januar 2021 wurde mit zwölf Teilnehmern aus Rosbach, Friedberg, Bad Nauheim und dem Hochtaunuskreis – darunter einige Biologen - eine gemeinsame Definition und Sichtweise zu Schottergärten erarbeitet. Zu Beginn stellten Moderator Bernhard Krauss und Ehefrau Krisztina (beide BUND Rosbach) ihren neu gestalteten Hof-Garten vor. Sie zeigten eindrucksvoll, wie aus einem ursprünglich gepflasterten Innenhof eine grüne, artenreiche Wohlfühl-Oase wurde. 

In Gruppenarbeit wurden Nachteile und angebliche Vorteile, die letztendlich alle widerlegt werden konnten, aufgelistet, rechtliche Grundlagen analysiert, kostengünstige Alternativen zu Schottergärten erarbeitet und Ideen gesammelt, wie man mehr zur Aufklärung beitragen kann. Einig waren sich alle Teilnehmer*innen, dass der kostengünstige, pflegearme Schottergarten ein Trugschluss ist. Er ist letztendlich umwelt- und (klein)klimaschädlich, über die Grundstücksgrenzen hinaus belastend und schlussendlich teuer. Es muss ein Umdenken stattfinden – nicht nur bei den Bürger*innen, sondern auch in der Politik, bei den Gemeinden, Architekten, Gartenlandschaftsbetrieben und Baumärkten. Dazu sind klare gesetzliche Regelungen in Hessen und in der Stadt Rosbach notwendig.

Der BUND Rosbach wiederholt diesen Workshop für Interessierte gerne nochmal. Anfrage durch Mail an schottergaerten@bund-rosbach.de.  (US +BK)


NEU: Wunschzettel für 2021

Der BUND Rosbach hat vor Weihnachten 2020 seinen Wunschzettel für 2021 erstellt. In erster Linie wünscht sich der Ortsverband, wie jede*r Andere natürlich auch, dass alle die Pandemie gesund überstehen und sie bald ein Ende hat
 
Darüber hinaus wünscht sich der BUND Rosbach für 2021:


Einweg(plastik)freie Veranstaltungen in Rosbach und ein eigenes Rosbacher Geschirrmobil

Die Stadtverordneten von Rosbach haben 2019 zugestimmt, dass die Stadt ein Konzept zur Müllvermeidung z.B. durch Mehrweggeschirr auf Veranstaltungen und Märkten in Rosbach erstellt. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), Ortsverband Rosbach bietet parallel für Bürger*innen Veranstaltungen zur Müllvermeidung im privaten Haushalt an, gibt regelmäßig Tipps in der kommunalen Presse und steht für Fragen zur Verfügung. Der BUND schlägt die Anschaffung eines städtischen Spülmobils vor, welches von Sponsoren finanziert und beispielsweise vom Helferverein der Rosbacher Freiwilligen Feuerwehr betreut und vermietet werden kann. Erlöse kommen der Feuerwehr zu Gute und Rosbacher Vereine bekommen das Spülmobil zu einer vergünstigten Miete.


Stopp dem Flächenfraß

Der BUND setzt sich bundesweit dafür ein, dass der Flächenverbrauch und die Bodenversiegelung gestoppt, mindestens aber reduziert wird, wie es auch das Umweltbundesamt fordert:
Die Aussage von Bürgermeister Steffen Maar, dass Rosbach gemächlich wachsen sollte, um nicht die Fehler der letzten Jahre zu wiederholen, geht aus mehreren Gründen in die richtige Richtung – zum einen um eine Integration der Neubürger*innen zu ermöglichen und den dörflichen Charakter mit seiner höheren Lebensqualität noch (etwas) zu erhalten - aber auch aus vielen ökologischen und klimatischen Gründen. Mehr dazu unter:



Ökopunkte in Rosbach investieren

Auf einem Ökokonto können Kommunen Ökopunkte für eine bereits durchgeführte, aber noch nicht als Ausgleichsmaßnahme eingesetzte ökologische Aufwertung gesammelt werden. Die Punkte können dann von den Kommunen bei Bedarf als Ausgleich für eine Baumaßnahme eingesetzt werden. Dazu gibt es hier Infos:

Der BUND sieht diesen Handel mehr als kritisch, zumal Ökopunkte auch anderswo gesammelt werden können und somit oft nicht der eigenen Ökologie und einer Flächenrückgewinnung in der Kommune zugute kommen. Anstelle der entwertenden Flächen durch Bebauung, wenn sie dann stattfinden, sollten möglichst ortsnah dauerhaft neue Naturflächen oder gleichwertiger Ersatz geschaffen werden.


Bezahlbarer Wohnraum in ökologischer und nachhaltiger Bauweise

Bezahlbarer Wohnraum soll in Rosbach entstehen – aber bitte nicht auf Kosten der Ökologie und Nachhaltigkeit. Gerade im Begriff Nachhaltigkeit steckt Lebensdauer – und höhere Lebensdauer reduziert Austausch- und Reparaturkosten, die in der Regel auf die Mieten umgelegt werden. Schon deswegen darf das eine das andere nicht ausschließen. Ökologische Gesichtspunkte erhöhen die (Über-)Lebensqualität und sind gut für Mensch, Natur und Klima. Tipps dazu, die aber auch für alle Hausbauer und –besitzer hilfreich sein können, gibt es im BUND-Jahrbuch Ökologisch Bauen und Renovieren 2020:
Interessant dazu ist auch folgender Link:


Alternativen zu öden, klimaschädlichen, insektenunfreundlichen Schottergärten

Grünflächen innerhalb der Siedlungen sind für die Wohn- und Lebensqualität unverzichtbar. Jedoch ist immer häufiger die Verschotterung von Grünflächen in urbanen und ländlichen Gemeinden zu beobachten: Private und öffentliche Grünflächen weichen öden Schottergärten (nicht zu verwechseln mit Ruderalflächen, Steingärten oder Kiesgärten, welche wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen darstellen können).
Um öde, klimaschädliche, und insektenunfreundliche Schottergärten aus dem Stadtbild zu verbannen, müssen Bürger*innen mehr Alternativen für pflegeleichte (Vor-)Gärten aufgezeigt werden. Schon bei der Erstellung der Bebauungspläne ist eine Vorgabe der Gestaltung sinnvoll, wie es das Stadtentwicklungskonzept der Stadt Rosbach bereits vorsieht – ein Konzept, an das sich auch die Stadtverordneten und ihre Ausschüsse halten sollten. Der BUND kann diesbezüglich fachlich unterstützen und hatte die Teilname der Stadt an Kommbio angeregt. Mittlerweile ist die Stadt Rosbach Mitglied geworden: https://www.kommbio.de/home/


Umsetzung und Förderung regenerativer Energieformen im Privaten, Gewerbe und städtischen Objekten

Regenerative Energieformen müssen in Rosbach gefördert und die Bürger*innen aufgeklärt werden, um sich diesen Lösungen nicht zu verschließen. Auch sind Bürger-Anlagen wünschenswert - so z.B. Agro-PV, Windkraft, Erdwärme. PV-Anlagen auf Hausdächern oder wenigstens die Vorsehung sollte in den Bebauungsplänen verbindlich und finanziell unterstützt werden. Dabei kann die Mittelhessische Energiegenossenschaft (MieG) fachlich unterstützen. Der BUND und die Stadt Rosbach sind Mitglied in der MieG. Der BUND bietet gerade für Bürger*innen immer wieder Vorträge zu regenerativer Energie an – "Balkon-PV", "Solarkataster", "Strom selbst machen".


Förderung von Regenwasser-Zisternen

Der BUND empfiehlt schon seit Jahren im Rahmen des Konzepts "Naturnahe Regenwasserbewirtschaftung" die Regenwassernutzung. Das Regenwasser wird dabei in Zisternen aufgefangen und dann für die Toilettenspülung, fürs Wäschewaschen oder die Gartenbewässerung genutzt. Dadurch wird wertvolles Trinkwasser gespart. Mehr dazu bei unseren Kollegen aus Lemgo: https://www.bund-lemgo.de/regenwassernutzung-zisterne.html
Auch hier ist es sinnvoll, bei Bebauungsplänen Zisternen als Auflage vorzusehen, wie es in vielen Kommunen schon umgesetzt wird, und dies auch zu fördern. Der BUND begrüßt die Einführung der Wasserampel in Rosbach, die über den Trinkwasserstand in Rosbach informiert und Bürger*innen auffordert, Maßnahmen zum Wasserverbrauch einzuhalten.


Natur-Kindergärten

In Rodheim ist ein neuer Kindergarten im Gespräch. Der BUND stellt sich einen nach ökologischen Gesichtspunkten gebauten Natur-Kindergarten mit naturnah gestaltetem Außengelände vor. Beispiele gibt es einige - auch in der Wetterau. Hier bietet der BUND Rosbach gern seine Unterstützung und professionelle Hilfe aus den eigenen Reihen an. Ziel eines Natur-Kindergartens ist eine Ganzheitliche Entwicklungsförderung durch Naturerfahrungen, denn insbesondere die frühkindliche Bildung sollte mit der Natur beginnen - mit dem Erkunden naturnaher Flächen, dem Erforschen von Flora und Fauna, dem Kennenlernen natürlicher Elemente, dem bewussten Erleben der Jahreszeiten und der Analyse unserer Lebensgrundlagen.


Ökologischer Fußabdruck & Beitrag von jedem zum Klimaschutz durch z.B. CO2-Kompensationen

Jeder Mensch hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck. Der Ökologische Fußabdruck zählt alle Ressourcen, die für den Alltag benötigt werden, und zeigt auf, wie viel Fläche benötigt wird, um all die Energie und Rohstoffe zur Verfügung zu stellen. Dabei spielt auch die CO2-Bilanz eine wichtige Rolle, denn sie ist für unsere Klimaveränderung verantwortlich. Den eigenen Fußabdruck kann man hier über die Leipziger BUND-Kollegen ermitteln: https://www.bund-leipzig.de/themen-und-projekte/postwachstum/oekologischer-fussabdruck/
Gerade bei Reisen per Flugzeug, bei einer Kreuzfahrt oder beim Fleisch essen ist der CO2-Fußabdruck enorm. Emissionen lassen sich reduzieren durch weniger fliegen, weniger Auto fahren, weniger Verbrennen fossiler Stoffe oder durch mehr vegetarisch, besser noch vegan leben. Für die verbleibenden Emissionen kommt als letzter Schritt deren Versuch eines Ausgleichs in Betracht, auch Kompensation genannt. Mehr dazu bei den BUND-Kollegen aus Berlin …
und beim Umweltbundesamt
Bitte machen Sie freiwillig mit!

PS: Es gibt auch Klima-Apps, die den eigenen Fußabdruck analysieren - mit Tipps, wie man es besser machen kann (Begriff "klima apps" im Internet eigeben)! Über Erfahrungen mit den Apps und Rückmeldungen freuen wir uns.


Konzepte und Bündnis zum Erhalt Rosbacher Streuobstwiesen

Rosbach ist stolz auf seine Streuobstwiesen. Viele sind allerdings in einem traurigen Zustand. Hier müssen Konzepte her, wie Streuobstwiesen erhalten, gefördert und geschützt werden. Eigentümer*innen von Streuobstwiesen müssen auf vielfältige Weise aufgeklärt und unterstützt werden. Der BUND Rosbach bietet dazu Unterstützung an und organisiert auf Ausgleichsmaßnahmen der Stadt und des Wetteraukreises Patenschaften. Der Ortsverband bringt sich gerne mit weiteren Organisationen/Vereinen und der Stadt zum Erhalt Rosbacher Streuobstwiesen ein.


Saisongärten und Kleingartenflächen

Immer mehr Menschen haben den Wunsch selbst Obst und Gemüse anzubauen. Für die einen bedeutet es ein Stück Freiheit und hinzugewonnene Lebensqualität, andere wollen genau wissen, was sie da essen und wo es her kommt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach einem Stückchen Grün bundesweit gewachsen. Aber wie soll man an einen Garten rankommen? Speziell für Stadtbewohner ist das gar nicht so einfach. Hier bieten Saisongärten eine sehr gute Alternative. Mehr dazu unter https://www.gartennatur.com/saisongarten Der BUND kann sich auch in Rosbach einen Saisongarten vorstellen und würde Landwirten, die zu so einem Projekt bereit wären, unterstützen. Darüber hinaus würde es der BUND begrüßen, wenn mehr langfristige Kleingartenflächen in Rosbach angeboten werden würden.


Berufsverkehr und LKWs raus aus den Stadtteilen - insbesondere Rodheim

Nachdem die Ortsteilkerne in Rosbach verkehrsberuhigt(er) wurden, ist es nun notwendig, dass auch der Stadtteil Rodheim vom Schwer- und Berufsverkehr entlastet wird, z.B durch Schilder, wie "LKW - nur Anlieger frei" an den Ortseingängen und durch Entfernen des Autobahnwegweisers an der B3-Kreuzung zwischen Okarben und Niederwöllstadt - Richtung Rodheim. Notwendig wäre eine Wegweisung auf die vorhanden Umgehungsstraßen - letztendlich, um die Unfallgefahr an Schulwegen (z.B. Zebrastreifen Bahnübergang Rodheim) und um Lärm, CO2 und andere Schadstoffe in Rodheim innerorts zu reduzieren.

In all den Punkten bieten die Aktiven des Ortstverbands ihre Unterstützung an, denn man will nicht nur Forderungen stellen, sondern sich auch aktiv einbringen. Und die Aktiven fangen damit gleich am Anfang des Jahres zum Thema Schottergärten an! (US)


Mode mit gutem Gewissen – Wie das, was wir anziehen, Umwelt und Menschenrechte beeinflusst

Mehr unter 
Tipps & Tricks


Baumpat*innen und BUND Rosbach feiern Apfelfest 2020

Den Tag der Deutschen Einheit (03.10.2020) nutzten die Aktiven des BUND Ortsverband Rosbach auch dieses Jahr, um mit den Baumpat*innen das jährliche Apfelfest auf der Pat*innenstreuobstwiese – diesmal unter Einhaltung der Pandemieregeln - in Rodheim zu feiern. Bei schönem Wetter ernteten über 20 fleißige Familien ihre Bio-Apfelbäume, um daraus Saft machen zu lassen. Die Ernte wurde noch vor Ort von Lotte Zessin und Susanne Steib (beide BUND Rosbach) gewogen und in große Kisten der „Roten Pumpe“, einer Lohnkelterei aus Nieder-Mörlen, verladen. Da die Kisten nicht genügten, musste noch zweimal mit kleinem Hänger nachgeliefert werden. Über 2000 Kilogramm Äpfel kamen zusammen, die letztendlich zu über 1400 Liter Bio-Saft verarbeitet wurden. Schon ein Tag später war der Saft fertig und die Augen der Pat*innen groß, als sie ihren frischen, 15 Monate haltbaren Bio-Saft abholten, denn mit dieser Ausbeute hatte niemand gerechnet. Die Rote Pumpe lobte die Äpfel aus Rodheim – sie seien sehr saftig gewesen und hätten bei der Verarbeitung keine Probleme gemacht. Das käme nicht so oft vor, durfte Uwe Steib (Vorsitzender BUND Rosbach) an die Pat*innen weitergeben. Großer Dank an alle Pat*innen, die fleißig und überaus hilfsbereit für einen reibungslosen Verlauf des Events gesorgt hatten. und für die vielen positiven Rückmeldungen im Nachhinein. Leider durfte aufgrund der Corona-Pandemie kein Saftpressen vor Ort und kein geselliges Beisammensein stattfinden. Trotzdem war es ein gelungenes Fest, das allen viel Spaß gemacht hat.

Hintergrund:

Der BUND Rosbach vermittelt mit Erlaubnis der Stadt Rosbach und dem Wetteraukreis auf Streuobstwiesen in Rodheim, die eine Ausgleichsmaßnahme bilden, Patenschaften für zirka 200 Obstbäume. Zumeist Familien haben eine Patenschaft für einen oder mehrere Obstbäume übernommen. Interessierte können sich über obstbaumpatenschaft@bund-rosbach.de beim BUND Rosbach melden.

Streuobstwiesen sind neben einer Beerntung ein wichtiger Bestandteil unserer Landschaft, sie geben mit ihrem Mosaik an Strukturen und Mikroklimaten bis zu 7.000 Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Zudem sind sie ein wertvolles Kulturgut. Ihre Pflege und Erhalt ist sehr wichtig, um Tieren und Pflanzen in einer sonst meist intensiv genutzten Agrarlandschaft einen Rückzugsraum zu bieten. (US)


6. Solarmodellauto-Rennen am 04.09.2020
 

Am 04.09.2020 wurde das durch die Pandemie verschobene 6. Solarmodellauto-Rennen für Kinder zwischen 6-13 Jahren als Beitrag zum Rosbacher Tag der Nachhaltigkeit 2020 veranstaltet. Die Teilnahme am Rennen war kostenlos. Zu gewinnen gab es für die drei schnellsten Teilnehmer Pokale aus Rosbach und Sachpreise – auch für das schönste Modell gab es einen tollen Sachpreis.

8 Jungs starteten mit ihren Modellen bei bewölktem Himmel - aber auch diesmal genügte, wie bei den großen PV-Anlagen, die diffuse Strahlung, um auf andere Energiequellen verzichten zu können. Die letzten Modelle wurden wie jedes Jahr noch kurz vor dem Start um 15:30 Uhr in Windeseile fertiggestellt. Der Organisator Uwe Steib (BUND) begrüßte alle Teilnehmenden und die Zuschauer, erklärte kurz die Spielregeln und bildete mit dem Schiedsrichter Christian Steib (BUND) zwei Gruppen, in denen jeder gegen jeden antrat. Im Ziel stand Hannah Dvorak mit ihrem Team-Kollegen (Jugendarbeit Rosbach) und Susanne Steib (BUND) und schauten ganz genau, wer als Erstes die Ziellinie überfuhr. Nach einer spannenden Vorrunde starteten die Erst- und Zweitplatzierten nochmal gegeneinander. Letztendlich wurde in der Finalrunde um Platz 3 und Platz 1 angetreten.

Der Gewinner des diesjährigen 6. Solarmodellauto-Rennens wurde Henry Hof, auf dem zweiten Platz kam Noel Bloch und Platz 3 belegte Benedikt Horn. Das schönste Modell präsentierte zum dritten Mal in Folge Daniel Diepolder mit seinem „Skateboard“. Jeder Teilnehmende erhielt aus den Händen der Rosbacher Blütenkönigin Marisa I. eine Urkunde, ein Sachpreis oder eine Tafel Bio-Schokolade und durfte sich über eine von Christina Schön gesponserte Waffel an ihrem Stand auf dem Bauernmarkt freuen.

Ein großer Dank geht an die Blütenkönigin Marisa I., die vielen Zuschauer, die die Teilnehmenden begeistert anfeuerten, an das Team der Jugendarbeit Rosbach und das Team des BUND Rosbach für ihre Unterstützung. Auch 2021 soll es wieder ein Solarmodellauto-Rennen geben. (US)


Mitgliedschaft & Spenden

Die Arbeit der Mitglieder im BUND ist ehrenamtlich, d.h. kein Mitglied bekommt für seine Arbeit zu Gunsten der Allgemeinheit einen finanziellen Ausgleich - im Gegenteil. Er/Sie bezahlen wie jedes andere Mitglied noch zudem ihren Mitgliedsbeitrag.

Die Geldmittel, die der BUND durch die Mitgliedsbeiträge oder durch Spenden einnimmt, werden für satzungsgemäße Aufgaben - wie u. a. Pflegemaßnahmen - ausgegeben. Dafür sorgen die Mitgliederversammlungen, der Vorstandsrat und der Kassenwart.

Wenn Sie Mitglied werden möchten - ob aktiv oder passiv, dann finden Sie ein Anmeldeformular unter: Mitglied werden

Sie können uns auch Spenden zukommen lassen, die natürlich quittiert werden. Schreiben Sie uns eine Mail und wir setzten uns mit Ihnen in Verbindung.

Ob Mitgliedsbeitrag oder Spende - beides können Sie steuerlich in Ihre Steuererklärung einbringen. Sind Sie dabei? (US)


Suchen Sie Spiele, ökolog. Pflanzenschutz oder vielleicht ein vegetarisches Kochbuch?

Schauen Sie doch mal unter www.bundladen.de online in den neuen BUND-Laden. Auf diesen Seiten finden Sie viel Neues und eine Bestellung wird leicht gemacht. (US)


Newsletter

Bei aktuellen Anlässen informieren wir unsere Mitglieder und Umweltfreunde durch eine Newsletter-E-Mail darüber. Diese relativ schnelle Informationsweitergabe hat sich in den letzten Jahren bewährt und wird 2008 auch fortgeführt. Natürlich gibt es diese regionalen und überregionalen Informationen, wie u. a. ganz wichtige Termine, Einladungen, usw auch auf unserer neuen Homepage zum Nachlesen. Doch per Newsletter ist man noch schneller informiert - und das bequem und automatisch.  

Wenn Sie daran interessiert sind, können Sie unsere kostenlosen Newsletter anfordern unter newsletter@bund-rosbach.de. E-Mail-Adressen werden natürlich vertraulich behandelt und Dritten nicht zur Verfügung gestellt/nicht zugängig gemacht. Abbestellen der Newsletter ist auf dem selben Weg per kurzer Mail jederzeit möglich. (US)

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Ortsverband Rosbach  |  info@bund-rosbach.de