Der BUND OV Rosbach lebt - seit 30 Jahren

seit über

30 Jahren

BUND in Rosbach


Liebe Besucher unserer Homepage,

der BUND Ortsverband Rosbach vor der Höhe möchte sich Ihnen vorstellen.

Auf unserer Homepage wird immer einiges Aktuelles über uns zu lesen sein. Wir werden von Aktionen berichten und auf kommende Termine hinweisen. Seien Sie gespannt - und schauen Sie doch öfters mal bei uns herein!!!

Schreiben Sie uns, wenn Sie Anregungen, Ideen, Fragen usw. haben - an info@bund-rosbach.de.

Ihr BUND OV Rosbach vor der Höhe


Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V. ist entsprechend §3 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes eine vom Bundesumweltamt anerkannte Umwelt- und Naturschutzvereinigung

Neue Schaukästen - jetzt in jedem Stadtteil - immer aktuell informiert (Foto: U. Steib)

Informatives:

NEU: Neue Öffentlichkeitsauftritte

Seit wenigen Tagen präsentiert sich der BUND Rosbach in der Öffentlichkeit mit zwei neuen und einem überarbeiteten Schaukasten. Nun steht in jedem Ortsteil ein Schaukasten, der neben den Newslettern,  Internet- und Presseauftritten auch auf diesem Weg immer aktuell über die Arbeit des BUND berichten wird. (US)


NEU: Worauf Sie beim baden gehen achten müssen

Nach einem kühlen Start in den Frühsommer, kommt nun das langersehnte sommerliche Badewetter. Passend zum Tag des Badens am 14. Juni 2021 geben Ihnen der hessische Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Hessen) und das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) ein paar nützliche Tipps, wie Sie gesund und umweltfreundlich „anbaden“.

 
Darf ich überall in Hessen baden?

In Hessen gibt es gut 60 offizielle Badegewässer für Sport und Freizeit. Doch Pandemie bedingt sind einige von ihnen trotz beginnender Badesaison geschlossen.

An nicht-ausgewiesenen Orten schwimmen zu gehen ist nicht grundsätzlich verboten, doch zu Ihrer eigenen Sicherheit, z.B. zu Ihrem Schutz bei abbruchgefährdeten Ufern, sollten Sie bei der jeweiligen Gemeinde nachfragen. In Naturschutzgebieten gilt: Zum Schutz der Biotope keinesfalls baden! Ob Verbotsschild oder nicht, bei Missachtung drohen Bußgelder bis zu 5.000 Euro. Auch hier können Sie von der Gemeinde erfahren, ob ein Badeverbot besteht. Vom Bad in Fließgewässern ist grundsätzlich abzuraten: Zum einen kann die Strömung lebensgefährlich sein, zum anderen können sich auch hier krankmachende Keime im Wasser befinden, die mit den Abwässern aus Kläranlagen in die Flüsse gelangen. Ob Ihr Lieblingssee geöffnet hat, können Sie beim Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) erfahren. https://badeseen.hlnug.de/

Wo erfahre ich etwas über die Wasserqualität?

Damit Ihre Vorfreude auf den Badeausflug nicht „ins Wasser fällt“, informieren Sie sich am besten vorab über die Wasserqualität. Denn gerade bei stehenden Gewässern können sich durch die Sommerhitze Bakterien vermehren oder Blaualgen bilden. Das HLNUG veröffentlicht die Ergebnisse zur Wasserqualität (https://badeseen.hlnug.de/seen-nach-region) regelmäßig.

Kann ich selbst erkennen, ob die Wasserqualität gut ist?

Sie sind bereits vor Ort und haben Zweifel, ob Sie in diesem Gewässer sicher baden können? Bei den folgenden Anzeichen sollten Sie es lieber lassen: Ein fauliger Geruch ist ein Zeichen, dass sich aufgrund von Sauerstoffmangel Bakterien vermehrt haben. Die Bakterien im Badewasser können Wundinfektionen, Übelkeit oder Durchfälle verursachen. Blaualgen können z.B. Hautreizungen oder allergische Reaktionen hervorrufen. Sie schimmern blau-grün und bilden Schlieren (Fact-Sheet zu Blaualgen: https://badeseen.hlnug.de/fileadmin/badeseen/dokumente/service/Poster_Badeseen_2016_Cyano_final_X3.pdf). Auch tote Fische könnten ein Hinweis auf die giftigen Algen sein. Ein paar grüne Algen entlang des Ufers sind hingegen kein Alarmsignal.

Generell gilt, dass klares Wasser von guter Qualität ist. Unser Tipp: Stellen Sie sich bis zum Knie in das Wasser. Wenn Sie dann ihre Füße am Grund noch gut sehen können, stimmt die Wasserqualität.

Noch ist das Wasser kalt – Erfrischung oder Gesundheitsrisiko?

Gewässer bleiben lange kalt, auch wenn die Außentemperatur schon sommerlich heiß ist. Das kühle Nass erfrischt, birgt aber auch Gesundheitsrisiken: Ein Sprung in sehr kaltes Wasser kann für den Körper belastend sein und bei empfindlichen oder vorbelasteten Personen zu Krämpfen, oder sogar Schlaganfällen oder Herzinfarkten führen. Worauf Sie beim Baden außerdem achten sollten, erfahren Sie bei den Expert*innen der DLRG (https://www.dlrg.de/informieren/freizeit-im-wasser/).

Sonnenbad nur mit Sonnenschutz

Zum Badevergnügen gehört auch der richtige Sonnenschutz. Um Sonnenbrand zu vermeiden, empfiehlt der BUND Hessen umweltschonende Sonnencremes. Zertifizierte Naturkosmetik mit mineralischen UV-Filtern (https://www.bund-hessen.de/tipps/detail/tip/sommer-sonne-sonnencreme/) enthält keine bedenklichen Chemikalien, die Menschen oder Wasserlebewesen schaden – und trotzdem stehen hohe Lichtschutzfaktoren zur Wahl, die Ihre Haut vor UVA- und UVB-Strahlen schützen. Nach dem Baden sollten Sie sich auf jeden Fall erneut eincremen, da beim Baden und Abtrocknen der Sonnenschutz von der Haut entfernt wird.

Ich packe meine Tasche, und nehme mit – einen Müllbeutel!

Für einen umweltgerechten Tag am Badesee, packen Sie doch gleich auch noch einen Müllbeutel ein! So landen keine Abfälle, Verpackungen oder Dosen im Gebüsch oder Wasser und der nächste Badegast freut sich über einen sauberen Platz fürs Badevergnügen. (US)
 

NEU: Stadtradeltour zu den Naturdenkmälern von Rosbach

Bei tollem Radelwetter ging es im Rahmen "Rosbach rollt" am 30.05.2021 mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Ortsverband Rosbach auf einen 23km langen Rundkurs durch die Stadtteile von Rosbach. Auf der zirka dreistündigen Tour, an der 26 Radler*innen auf drei Corona-konforme Gruppen aufgeteilt teilnahmen, ging es zu den beeindruckenden Naturdenkmälern in Form von Eichen, Speierlingen und Linden in der Gemeinde Rosbach. Auch Geschichtliches konnten die Teilnehmenden erfahren, z.B., dass Rosbach ein Galgenplatz an der Weinstraße Richtung Löwenhof hatte und wo der Judenfriedhof war. Immer wieder hielt man auch an Biotopen und Streuobstwiesen und konnte sich über die Besonderheiten informieren. Dabei wurde der Blick auf Kleinigkeiten geschärft, die man als Bürger normalerweise nicht beachtet - z.B. wo gibt es Fledermäuse, welche Amphibien kann man finden, wofür verwendet man die Frucht des Speierlings, wie kann man Haselmäuse nachweisen und vieles mehr. Lotte Zessin vom BUND Rosbach hatte die Tour vorbereitet und zeigte sich über das Interesse begeistert. Der BUND plant, die Strecke als Permanenttour anzubieten. (US)


NEU: Die Brennnessel – nützliches „Unkraut“ für Mensch und Schmetterling

Wer hat die schmerzhafte Bekanntschaft mit der Brennnessel noch nicht gemacht? (Hobby-)Gärtner*innen können davon ein Lied singen. Doch des Gärtners' Leid, ist des Schmetterlings' Freud:

Die Große Brennnessel (Urtica dioica) dient nämlich den Raupen von 36 Schmetterlingsarten als Futterquelle. Für manche bekannte Tagfalter sind die Blätter der Blühpflanze sogar die einzige Nahrung, darunter die Raupen vom Tagpfauenauge, Kleinen Fuchs, Admiral sowie vom Landkärtchen. Naturliebhaber*innen lassen die heimische Blühpflanze daher im Garten stehen. Mehr über Schmetterlinge und eine Bestimmungshilfe unter schmetterlinge-beobachten-mit-bestimmungshilfe-fuer-25-falter

Neben dem unglaublichen Wert für die Schmetterlingswelt hat die häufig als Unkraut bezeichnete Pflanze allerdings auch viele Vorteile für uns Menschen: Sie zählt zu den ältesten Heilpflanzen. Aufgrund ihrer Inhaltsstoffe wird die Heilpflanze vor allem bei Harn-, Nieren- und Gelenkbeschwerden, zur Anregung des Stoffwechsels sowie um die Verdauung anzuregen eingesetzt. Zudem ist die Brennnessel ein guter Dünger, als Jauche ein effektives Mittel gegen Blattläuse im Obst- und Gemüsegarten und ihre Samen sind eine gesunde Zutat im Salat oder Müsli.

Dort, wo Brennnessel gut wachsen, ist auch ein guter Standort für so genannte Starkzehrer:

  • Tomaten
  • Paprika
  • Kohlgewächse wie Kohlrabi, Blumenkohl, Brokkoli, Rosenkohl
  • Kürbisgewächse wie Zucchinis und Gurken
  • Beerenobst wie Heidelbeeren (US)

Torffrei gärtnern - Klimaschutz im Blumentopf

Die Pflanzsaison hat begonnen und der Absatz von Blumenerde steigt. Doch wissen Sie, was sich hinter dem Begriff „Blumenerde“ verbirgt? Viele Pflanzerden sind ökologisch schädlich, weil sie Torf enthalten. Torf ist der Stoff, aus dem die wertvollen Moore bestehen. Damit der nährstoffreiche Torf der Blumenerde beigemischt werden kann, werden Moore trocken gelegt und abgetragen. Etwa 2,5 Millionen Kubikmeter Torf werden von Hobbygärtner*innen in Deutschland jedes Jahr verbraucht – das entspricht etwa 12,5 Millionen vollen Badewannen. Doch es gibt Alternativen, für die die seltenen Biotope nicht zerstört werden müssen.

Im BUND-Einkaufsratgeber „Blumenerde ohne Torf“ findet man eine Liste von torffreien Universal-Erden sowie Spezialerden für die Anzucht, Gemüse, Hochbeete uvm. Beim Kauf ist die Kennzeichnung „torffrei“ oder „ohne Torf“ entscheidend. Da der Aufdruck „Bio“ bei Blumenerde nicht geschützt ist, findet man ihn leider auch auf torfhaltigen Erden. 

Moore sind ganz besondere und schützenswerte Biotope: Sie beheimaten einerseits bedrohte Tier- und Pflanzenarten wie den Hochmoorbläuling oder Sonnentau und binden andererseits große Mengen klimaschädliches Kohlenstoffdioxid – solange sie intakt sind. Obwohl Moore nur 3 Prozent der Erde bedecken, speichern sie doppelt so viel CO 2  wie alle Wälder auf der Welt zusammengenommen. Werden sie abgebaut oder trocknen aus, wird das Treibhausgas freigesetzt. 

Helfen Sie mit, die wertvollen Moore zu schützen und verzichten Sie auf Torferden.

Weitere Informationen

 (US)


NEU: Verletzungsgefahr durch Mähroboter & Nachtfahrverbot

Viele Gartenbesitzer*innen betrachten sie als Erleichterung bei der Gartenarbeit, denn sie machen die Arbeit von ganz allein: Mähroboter. Die Geräte sparen zwar Zeit, aber der hessische Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bewertet ihren Einsatz äußerst kritisch. Die Geräte fahren häufig unbeaufsichtigt durch die Gärten und bergen dabei erhebliche Risiken.

„Bei Tests wurde herausgefunden, dass einige handelsübliche Mähroboter eine Gefahr für krabbelnde oder spielende Kinder und Tiere darstellen. Durch die rotierenden Messer können Hände und Füße von Kleinkindern sowie Pfoten von Tieren verletzt werden“, erklärt Susanne Steib, Wildtierbiologin beim BUND Hessen die Gefahren der Mähroboter. „Um Begegnungen am Tag zu vermeiden, lassen viele Nutzerinnen und Nutzer ihre Roboter nachts kreisen. Dadurch werden jedoch nachtaktive Tiere, wie Igel, Lurche, Echsen, Insekten und auch Haustiere gefährdet und im schlimmsten Fall schwer verletzt oder sogar getötet.“

Der BUND Hessen empfiehlt daher ein Nachtfahrverbot für Mähroboter! Generell sollten die Geräte nur unter Aufsicht laufen, um Kinder und (Haus)tiere zu schützen. (US)


Online-Vortrag "Tierhotels - Nisthilfen für verschiedene Tiere"

Die Ortsverbände Friedrichsdorf und Rosbach des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) präsentierten eine Veranstaltung zum Thema „Tierhotels - Nisthilfen für verschiedene Tiere“ am Freitag, den 16. April 2021 um 19:00 Uhr.

In einem Online-Gespräch vermittelte Susanne Steib vom BUND Hessen praktisches Wissen und zahlreiche Anregungen zu Auswahl und sachgerechtem Anbringen von Nisthilfen für Vögel, Fledermäuse, Kleinsäuger und Kriechtiere.

Der Wert von giftfreien, artenreichen Blühstreifen für die Insektenwelt ist inzwischen allgemein anerkannt. Diese sind nicht zuletzt unerlässliche Bestäuber für viele Obst- und Gemüsesorten.

Für den Erhalt der Artenvielfalt ist es zusätzlich wichtig, in privaten Gärten neben Futter- und Trinkstellen auch möglichst viele artgerechte Übernachtungs- und Nistgelegenheiten für Insekten, aber auch andere Tiere anzubieten.  Je artenreicher ein Ökosystem ist, desto stabiler reagiert es beispielsweise auch auf Störungen. Dadurch tut man nicht nur etwas Gutes für die Natur, sondern hält sogenannte Schädlinge im Zaum und erleichtert spannende Tierbeobachtungen. Eine Freude für Groß und Klein.

Susanne Steib ist Wildtierökologin und die Managerin Naturschutzprojekte beim BUND Hessen und aktives Mitglied im BUND Rosbach. (US)


Elektroschrott vermeiden + Handy-Abgabestelle

Alle zwei Jahre ein neues Handy? Dieser Trend ist weit verbreitet, doch was viele nicht wissen: er ist schlecht für die Umwelt. Die Herstellung von Smartphones, Notebooks, Computern und Spielekonsolen verbraucht Ressourcen wie Wasser, Kunststoffe, Chemikalien und verschiedene Metalle.

Den kurzen Lebenszyklus der Unterhaltungselektronik bewertet der hessische Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Hessen) aufgrund des damit verbundenen hohen Ressourcenverbrauchs kritisch. Am Ende ihres kurzen Lebens werden die Geräte zu Elektroschrott, der Schwermetalle, giftige Flammschutzmittel und jede Menge Kunststoffe enthält, die oft nur unzureichend recycelt werden: Im Jahr 2019 wurden lediglich 17,4 Prozent des globalen Elektroschrotts fachgerecht entsorgt und recycelt.

Doch auch das Recycling von ausgemusterten Elektrogeräten birgt Gefahren: Aufbereitetes Plastik enthält häufig Flammschutzmittel und andere Chemikalien, die auch in Recycling-Alltagsprodukten wie Spielzeug oder Haarspangen zu finden sind, wie der BUND in einer Analyse festgestellt hat.

Es gibt Wege, den Elektroschrott – und damit den Eintrag von gesundheitsschädlichen Chemikalien in die Umwelt – zu reduzieren: Reparieren statt Neukauf, ausgediente Smartphones spenden oder Second-Hand-Geräte statt Neuware kaufen.

Aber muss man Elektrogeräte wirklich besitzen? Warum nicht Akkuschrauber, Bohrmaschine oder andere Geräte für den Heimwerker*innen-Bedarf im Baumarkt oder in der Nachbarschaft leihen? Das spart Ressourcen und schont die Umwelt.

Wer ein altes Handy/Smartphone hat, kann es beim BUND Rosbach abgeben - einfach in einen Umschlag tun, "BUND" draufschreiben und im Briefkasten der Abgabestelle einwerfen. Es gibt in jedem der drei Ortsteile eine Abgabestelle:

1. Rodheim, BUND OV Geschäftsstelle, Hauptstraße 89 b;

2. Nieder-Rosbach, Verbum versus Verbum, Am Rosbach 12;

3. Ober-Rosbach, Piksl Design, Friedensstr. 1;

Der OV kümmert sich um eine umweltfreundliche Entsorgung und fachgerechtes Recycling. (US)


BUND Rosbacher Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2021 und Antworten der angeschriebenen Parteien/Bündnissen in Rosbach

Die Kommunalwahl ist vorbei. Nun werden die Parteien an dem gemessen, was sie vor ihrer Wahl den Bürger*innen versprachen.

Alle Parteien hatten Umwelt-, Natur- und Klimaschutz in ihrem Wahlprogramm. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Ortsverband Rosbach - bestehend aus wahlberechtigten Bürger*innen aus Rosbach - wollte es genauer wissen. Der BUND Ortsverband Rosbach hatte 12 Fragen - sogenannte Wahlprüfsteine - an die zur Kommunalwahl angetretenen Bündnisse, Gruppierungen und Parteien entwickelt und am 08.02.2021 verschickt. Bei der großen Themenvielfalt hatte sich der Ortsverband auf wenige Fragen zum Umweltschutz, kommunalen Klimaschutz, Flächenschutz und zur Verkehrswende, die für Rosbacher*innen interessant sein könnten,  beschränkt. 

Themen sind:

Stopp dem Flächenfraß in Rosbach, 
Ökopunkte für Rosbach,
Nein zu Schottergärten,
Bezahlbarer und ökologischer Wohnraum,
Förderung regenerativer Energie,
Regenwassernutzung,
Konzept zum Erhalt von Streuobstwiesen,
(Saison)Gärten,
Verkehrsberuhigung von Rodheim, 
Wahl-Material aus zertifizierten und nachhaltigen Quellen, 
Kombio/Die Klimakommune,
Naturnaher Kindergarten.

Den Link zu den beim BUND mittlerweile eingegangenen und  teils sehr ausführlichen Antworten findet man hier: https://nc.bund-hessen.net/index.php/s/7f6W9a5BZfsSWJr

Der überparteiliche BUND bedankt sich bei allen Parteien und Bündnissen für ihre Rückmeldung. (US)

Frühjahrsputz mit gutem Gewissen

Jährlich werden in Deutschland eine Milliarde Euro für Hausputzmittel ausgegeben. Doch viele Reinigungsmittel können umweltschädliche oder gesundheitsgefährdende Chemikalien enthalten. Wer ökologisch und gesundheitlich verträglicher putzen möchte, dem helfen diese Tipps:

Zitronensäure und Essig verdünnt mit lauwarmem Wasser eignen sich für Bad, Küche und Fenster, da ihre Säure als natürlicher Kalklöser wirkt (Hinweis: Nicht auf Naturstein anwenden!). Gegen einen verstopften Abfluss helfen drei bis vier Esslöffel Backpulver mit einer Tasse Essig vermischt. Diese Mischung lässt man ungefähr 30 Minuten einwirken und spült dann mit warmem Wasser nach. Beim Abwasch kann man ebenfalls auf umweltschädliche Spülmittel verzichten: Schmierseife entfernt Fett leicht vom Geschirr. Und Töpfe mit hartnäckigen Speiseresten lassen sich gut durch eine Mischung aus Natron und warmem Wasser reinigen, die in den verschmutzten Töpfen aufgekocht wird.

Wer doch gekaufte Putzmittel bevorzugt, sollte auf das Umweltsiegel „Blauer Engel“ achten. Aber auch diese Reinigungsmittel sollten sparsam eingesetzt werden. Auch in kleineren Mengen erfüllt ein Reinigungsmittel seinen Zweck, belastet aber die Umwelt weniger. Außerdem lässt sich mit mechanischen Mitteln wie Drahtschwamm, Bürste und Saugglocke viel Chemie einsparen.

Weitere Tipps für eine umweltfreundliche Reinigung gibt es hier:


Insektenschutz: Der blühende Balkon im Frühling

Mit einem blütenreichen Balkon oder einer Terasse kann man auch ohne eigenen Garten zum Insektenschutz beitragen. Frühblühende (Wild-) Blumen und Kräuterarten erleichtern Schmetterlingen, Wildbienen und vielen anderen Insekten die Futtersuche, sobald die ersten warmen Tage kommen.

Frühblüher wie u. a. die Kleine Traubenhyazinthe (Muscari botryoides), Schneeheide (Erica carnea) und Krokusse (Crocus) bieten Wildbienen schon im März Nahrung.

Später im Frühling sind Vergissmeinnicht (Myosotis L.), die Große Gewöhnliche Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris grandis) sowie der Frühlingsthymian (Thymus praecox) gern besucht.

Auf chemische Schädlingsbekämpfungsmittel sollte generell verzichtet werden. Diese schädigen in der Regel nicht nur die „unerwünschten“ Insekten, die für das biologische Gleichgewicht der Natur ebenfalls unverzichtbar sind, sondern auch viele Schmetterlingsarten.

Mehr Informationen und Link zum Downloaden von PDF "Insekten schützen - Eine Anleitung für Haus, Garten und Alltag" unter insekten-schuetzen-eine-anleitung-fuer-garten-haus-und-alltag! (US)


Workshop zum Trendthema Schottergärten am 16.01.2021

Ins neue Jahr startete der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Ortsverband Rosbach mit einer Öko- und Nachhaltigkeits-Wunschliste für 2021 – siehe nächsten Punkt.

Ein Punkt in der Liste ist die Aufklärung der negativen Einflüsse bei steinwüstenähnlichen Schotter-(Vor)gärten. Grünflächen sind innerhalb der Siedlungen für die Wohn- und Lebensqualität unverzichtbar. Jedoch weichen private und öffentliche Grünflächen oft öden, insektenunfreundlichen Schottergärten, die jedoch nicht mit Ruderalflächen oder Steingärten zu verwechseln sind, denn diese können wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen darstellen.

In einem vierstündigen Online-Workshop am 16. Januar 2021 wurde mit zwölf Teilnehmern aus Rosbach, Friedberg, Bad Nauheim und dem Hochtaunuskreis – darunter einige Biologen - eine gemeinsame Definition und Sichtweise zu Schottergärten erarbeitet. Zu Beginn stellten Moderator Bernhard Krauss und Ehefrau Krisztina (beide BUND Rosbach) ihren neu gestalteten Hof-Garten vor. Sie zeigten eindrucksvoll, wie aus einem ursprünglich gepflasterten Innenhof eine grüne, artenreiche Wohlfühl-Oase wurde. 

In Gruppenarbeit wurden Nachteile und angebliche Vorteile, die letztendlich alle widerlegt werden konnten, aufgelistet, rechtliche Grundlagen analysiert, kostengünstige Alternativen zu Schottergärten erarbeitet und Ideen gesammelt, wie man mehr zur Aufklärung beitragen kann. Einig waren sich alle Teilnehmer*innen, dass der kostengünstige, pflegearme Schottergarten ein Trugschluss ist. Er ist letztendlich umwelt- und (klein)klimaschädlich, über die Grundstücksgrenzen hinaus belastend und schlussendlich teuer. Es muss ein Umdenken stattfinden – nicht nur bei den Bürger*innen, sondern auch in der Politik, bei den Gemeinden, Architekten, Gartenlandschaftsbetrieben und Baumärkten. Dazu sind klare gesetzliche Regelungen in Hessen und in der Stadt Rosbach notwendig.

Der BUND Rosbach wiederholt diesen Workshop für Interessierte gerne nochmal. Anfrage durch Mail an schottergaerten@bund-rosbach.de.  (US +BK)


Mode mit gutem Gewissen – Wie das, was wir anziehen, Umwelt und Menschenrechte beeinflusst

Mehr unter 
Tipps & Tricks


Mitgliedschaft & Spenden

Die Arbeit der Mitglieder im BUND ist ehrenamtlich, d.h. kein Mitglied bekommt für seine Arbeit zu Gunsten der Allgemeinheit einen finanziellen Ausgleich - im Gegenteil. Er/Sie bezahlen wie jedes andere Mitglied noch zudem ihren Mitgliedsbeitrag.

Die Geldmittel, die der BUND durch die Mitgliedsbeiträge oder durch Spenden einnimmt, werden für satzungsgemäße Aufgaben - wie u. a. Pflegemaßnahmen - ausgegeben. Dafür sorgen die Mitgliederversammlungen, der Vorstandsrat und der Kassenwart.

Wenn Sie Mitglied werden möchten - ob aktiv oder passiv, dann finden Sie ein Anmeldeformular unter: Mitglied werden

Sie können uns auch Spenden zukommen lassen, die natürlich quittiert werden. Schreiben Sie uns eine Mail und wir setzten uns mit Ihnen in Verbindung.

Ob Mitgliedsbeitrag oder Spende - beides können Sie steuerlich in Ihre Steuererklärung einbringen. Sind Sie dabei? (US)


Suchen Sie Spiele, ökolog. Pflanzenschutz oder vielleicht ein vegetarisches Kochbuch?

Schauen Sie doch mal unter www.bundladen.de online in den neuen BUND-Laden. Auf diesen Seiten finden Sie viel Neues und eine Bestellung wird leicht gemacht. (US)


Newsletter

Bei aktuellen Anlässen informieren wir unsere Mitglieder und Umweltfreunde durch eine Newsletter-E-Mail darüber. Diese relativ schnelle Informationsweitergabe hat sich in den letzten Jahren bewährt und wird 2008 auch fortgeführt. Natürlich gibt es diese regionalen und überregionalen Informationen, wie u. a. ganz wichtige Termine, Einladungen, usw auch auf unserer neuen Homepage zum Nachlesen. Doch per Newsletter ist man noch schneller informiert - und das bequem und automatisch.  

Wenn Sie daran interessiert sind, können Sie unsere kostenlosen Newsletter anfordern unter newsletter@bund-rosbach.de. E-Mail-Adressen werden natürlich vertraulich behandelt und Dritten nicht zur Verfügung gestellt/nicht zugängig gemacht. Abbestellen der Newsletter ist auf dem selben Weg per kurzer Mail jederzeit möglich. (US)

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Ortsverband Rosbach  |  info@bund-rosbach.de